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Die Ameisenkolonie in der Ameisenfarm

Es gibt wohl kaum ein kleines Mädchen das nicht gerne ein Pony hätte. Auch Hunde, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen stehen hoch im Kurs. Die Jungs stehen da in keiner Weise nach. Die Eltern fürchten sich vor hohen Aufwänden, Tierarzt- und Futterkosten und raschem Desinteresse der Kleinen. Um das Risiko und die Aufwände gering zu halten kann man dem Wunsch nach Haustieren auch mit einer Ameisenkolonie entsprechen.

Ameisen

Ameisen sind genügsame und einfache Insekten. Ein einzelnes Tier ist zwar auch schon zu gewaltigen Leistungen imstande, die richtigen Höchstleistungen erbringt aber die komplette Ameisenkolonie. Die Insekten bevölkern unseren gesamten Planeten und es gibt kaum eine Stelle, an der Ameisen nicht überleben könnten. Dabei ist das Herz einer Ameisenkolonie die Königin. Größer als die meisten anderen Ameisen ist sie als einzige in der Lage Eier zu legen. Und das tut sie auch.

Ameisenkolonie kaufen

Die Tatsache, dass man eigentlich nur eine Königin braucht um eine Ameisenkolonie zu gründen und die unglaubliche Widerstandskraft der kleinen krabbelnden Insekten, macht es einfach, sie zu kaufen. Eigene Shops verkaufen einzelne Königinnen, oder Königinnen mit einer Handvoll Arbeiterinnen. Man erhält die kleine Kolonie in einem Reagenzglas in dem die fleissigen Haustiere auch erst einmal leben können. Viel Platz brauchen Sie nicht. Man gibt ihnen Wasser, das durch einen Wattebausch von den Ameisen getrennt ist und mit einer Injektionsnadel wird eine Zuckerlösung durch den Korken gespritzt, der das Reagenzglas verschließt.

Farm der Ameisen

Die Ameisenkolonie wird einfach per Post verschickt. Das macht den Tierchen nichts, solange es nicht zu kalt ist. Im Reagenzglas können sie zwar eine ganze Weile leben, spannender ist es aber, eine Ameisenfarm anzuschaffen, oder zu bauen. Man braucht zwei Bereiche für die üblichen Ameisen. Einerseits gibt es ein Ameisennest, oder den Bau, in dem sie leben und brüten und andererseits gibt es die sogenannte Arena. Die Ameisenarena ist ein Freilaufbereich, in dem sie gefüttert und getränkt werden und sich bewegen.

Kleines Biotop

Die Einrichtung der Ameisenfarm ist ausgesprochen einfach. Greift man zu einer ganz normalen Ameise und nicht zu den Blattschneiderameisen, die riesige Kolonien bauen und eigen Pilze züchten, dann braucht man ein Nest, das aus Gips, Ytong, Beton, oder Sand gebaut wird und eine Arena mit einer sehr dünnen Sand-, oder Kiesschicht. Schüttet man in der Arena zuviel Sand auf, dann kann es passieren, dass die Ameisenkolonie sich dort ein Nest baut. Dann hat man keinen Blick auf die Gänge. Stattdessen sollen sie in senkrecht angeordneten Nestern leben. So kann man das geschäftige Treiben und die Brut beobachten.

Kindertauglich

Eine Ameisenfarm ist winzig. Mit etwa 20cm Breite kommen die Winzlinge bereits aus. Ist die Ameisenkolonie später einmal zu groß kann man ganz einfach zusätzliche Bereiche anstecken. Die meisten Ameisenfarmen lassen sich modular erweitern. Bis die Ameisenkolonie aber mehrere hundert Tiere groß ist, vergeht allerdings viel Zeit. Man kann also recht lange mit einer kleinen Farm auskommen. Zu Beachten gilt noch, dass die Ameisen Winterruhe halten. Man legt sie dazu in den Kühlschrank und lässt sie überwintern. Ab März startet dann wieder das Krabbeln. Kinder können kaum etwas falsch machen. Die Tiere sind genügsam und tolerieren viele Fütterungs- und andere Fehler. Aber auch für Erwachsene ist eine Ameisenkolonie ein interessantes Hobby.

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