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Warum leuchtet der Mond nachts?

Es muss für unsere Vorfahren unerklärlich gewesen sein, was sich da am Himmel abspielt. Tagsüber die Sonne, die heiß und hell Energie liefert und nachts der Mond und die Sterne, die schwach leuchtend kaum Licht liefern. Die Bewegung der Sonne ist leicht nachzuvollziehen. Die Bewegung der Sterne erkennt man nur, wenn man lange genug den Himmel beobachtet. Der Mond gibt Rätsel auf. Er verändert nicht nur seine Bahn, sondern auch seine Form. Warum leuchtet der Mond nachts, ist nicht die einzige Frage, die sich Generationen von Menschen gestellt haben.

Monde

Die Sonne ist der Fixstern unserer Galaxie. Um sie kreisen die 8 Planeten unseres Sonnensystems. Um die verschiedenen Planeten kreisen zahlreiche Monde. Mars hat zwei Monde, die großen und sonnenfernen Planeten Uranus, Saturn und Neptun haben zahlreiche Monde. Neptun hat 14 Monde, Uranus 27 und Saturn verfügt über ganze 62 Monde. Pluto, der neuerdings kein Planet mehr ist, hat genauso wie die Erde nur einen einzigen Mond. Eine Besonderheit unseres Mondes ist seine Größe. Das ist, zumindest im bekannten, oder wenigstens ein wenig erforschten Teil des Universums ziemlich einzigartig. Zur Entstehung des Mondes gibt es zahlreiche Theorien. Außerdem sagt man unserem Trabanten nach, dass er für das Leben auf der Erde verantwortlich ist und seine Gravitation unseren Planeten positiv beeinflusst. Nicht zuletzt gehen die Gezeiten auf seine Rechnung.

Sonne, Erde und Mond

Die Erde umkreist die Sonne in einem Zeitraum von 365,2 Tagen. Sie selbst wird vom Mond innerhalb von 27,32 Tage einmal umrundet. Dabei ist die Zeit eines Mondumlaufs nicht eindeutig zu benennen, weil sich die Erde ja ebenfalls bewegt. Dieselbe Mondphase zeigt der Mond alle 29,53 Tage. Aber warum leuchtet der Mond nachts? Er selbst leuchtet nicht. Er besteht aus Gestein und ist kalt. Die Sonne hingegen ist, dank der Kernfusion, die ständig stattfindet etwa 6.000°C heiß und strahlt Wärme und Licht aus. Der Mond reflektiert das Licht. Da der Mond eine Kugel ist, ist jeweils eine Hälfte beleuchtet und die, der Sonne abgewandte Seite ist dunkel. Der Mond bewegt sich dabei so, dass er immer dieselbe Seite der Erde zudreht und seine Bahn ist etwa 5° gegenüber der Erdbahn um die Sonne geneigt.

Warum leuchtet der Mond nachts?

Die Erde bewegt sich gegen den Uhrzeigersinn um die Sonne, dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und auch der Mond umkreist die Erde gegen den Uhrzeigersinn. Steht der Mond so, dass er zwischen Sonne und Erde steht, dann ist die, von der Erde aus gesehene Rückseite beleuchtet. In diesem Fall haben wir Neumond und der Mond leuchtet nicht. Zumindest, wenn man von der Erde aus zu ihm hinaufsieht. Er bewegt sich dann gegen den Uhrzeigersinn, also nach rechts weiter weg von der Sonne. Damit wird er von links beleuchtet und je weiter er sich wegbewegt, umso größer ist die Mondsichel. Links ist er also beleuchtet, wenn er sich von der Sonne wegbewegt, also zunimmt. Ist er dann hinter der Erde dann haben wir Vollmond und sehen die beleuchtete Seite von vorne. Danacht bewegt er sich wieder nach rechts weiter auf die Sonne zu und wird diesmal von rechts beleuchtet. Die abnehmende Sichel rechts ist also ein Zeichen für den abnehmenden Mond.

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2 thoughts on “Warum leuchtet der Mond nachts?

  1. Hallo zusammen..Ich gehe wie immer nicht von einer Antwort aus..Schreibe es dennoch in der Hoffnung das auch nur einer von euch ev auch mal beginnt logische Fakten zu verstehen..Frage allgemein..Wer finanziert euer Projekt und was wird euch gezahlt dafür? Spart gewiss viel Personalkosten und recherche Arbeit..Ich erkläre..und beweise euch gerne die Fakten nur nicht woher ich diese habe..Spiel keine Rolle für euch alle..Würdet es selbst wenn es verstanden würde..nach kurzer Zeit sowieso aus dem Zusammenhang gerissen und wieder angezweifelt..Wichtig und nachvollziehbar ist folgender nicht zj wiederlegender Fakt…Nehmt euch die Zeit und messt doch mal so oft und wo du willst die Temperatur des Mond-Lichtes im Vergleich zkm Mond-Schatten..Wenn das Ergebniss dann nicht wie Schuppen von den Augen fällt dann ist es für den Jenigen eh egal und leider nicht nachzuvollziehen..Würde es im dem Fall auch lassen weiter zu forschen und einfach wieder zurück im System seiner Arbeit nach gehen..Doch für den Fall wirst du verstehen und ev bereit sein für die richtigen Antworten. 😉

    1. Hallo Sebastian!

      Gerne bekommst Du einen Antwort. Die Theorie, dass Mondlicht keine Reflexion der Sonne ist, sondern eine schwer erklärbare Strahlung, die vom Mond selbst ausgeht, ist mir bekannt. Die Theorie sagt, dass er Mond mit seinem Licht der Erde Energie entzieht. Es gibt dazu viele Youtube-Videos, die belegen wollen, dass die Erde im Mondlich kälter ist, als im Schatten. Von etwa 2° Celsius Temperaturunterschied wird gesprochen. Angeblich kann man ein Thermometer auch mit gebündeltem Mondlicht kühlen, wenn man eine Lupe einsetzt.
      Diese Theorie hat ihren Ursprung bei Samuel Rowbotham, dem Gründer eines Vorläufers der Flat Earth Society. Grundsätzlich kann man in der Nacht mit einem Thermometer natürlich ganz unterschiedliche Temperaturen messen. Wählt man die richtigen Messergebnisse kann man damit auch „belegen“, dass es im Mondlicht kühler ist. Allerdings sind das Fehler in der Messung und Störeinflüsse, die nicht bedacht wurden. Es kann ausreichen, mit 37° Körpertemperatur neben einem Thermometer zu sitzen um die Temperatur, die angezeigt wird, zu erhöhen. Auch unterschiedlicher Untergrund kann Unterschiede erklären.
      Seriöse Messungen kommen nachts immer zu einem eindeutigen Ergebnis: Es gibt keinen Temperaturunterschied zwischen Mondlicht und außerhalb des Lichts.
      Theoretisch würde das Mondlicht die Erde erwärmen. Da die Reflexion der Strahlung aber etwa 400.000mal schwächer ist, als die Sonne, kann man diesen Effekt mit herkömmlichen Mitteln, nachts im Garten, nicht messen.
      Für die Reflexion des Sonnenlichts vom Mond spricht übrigens auch die Schattenbildung entlang der Krater und Berge auf der Mondoberfläche. Dass Sonnen- und Mondfinsternis auch immer dann eintreten, wenn sie vorhergesagt werden, ist auch ein klares Indiz dafür, dass sich die Himmelkörper nicht nur so bewegen, wie wir annehmen, sondern auch die Form haben, die wir seit etwa 2.500 Jahren kennen. Bereits Eratosthenes konnte den Erdumfang ziemlich genau bestimmen. Dabei hat er den unterschiedlichen Winkel der Sonneneinstrahlung an zwei Orten herangezogen. Auch schon Aristoteles hat Beweise dafür gefunden, dass die Erde eine Kugel ist.
      Wenn Du gerne Verschwörungstheorien nachgehst, dann empfehle ich Dir die Theorie, dass die Erde hohl wäre. Schaffst Du es an den Siedlungen der Nazis in Neuschwabenland vorbei, dann findest Du am Südpol einen Eingang dazu. Aber nimm Dich vor den Flugscheiben in Acht!

      Liebe Grüße

      Der recht liebe Projektleiter

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