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Eine glückliche Beziehung führen

Hollywood lebt es uns in vielen romantischen Filmen vor. Unbeschwerte Menschen, die sorgenfrei durchs Leben wandeln und ihr ohnehin schon perfektes Leben mit dem perfekten Partner noch ein Stück weit besser machen. In so einer heilen Welt ist kein Platz für ernsthafte Probleme und Sorgen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber auch bei harten Schicksalsschlägen ist meist die Existenz der Figuren nicht bedroht. Auf magische Weise hat in solchen Filmen niemand echten Geldmangel. Stress und Sachzwänge gibt es in solchen Romanzen nicht. Dabei sind es genau diese Situationen, die das ausmachen, was nach dem Happy End im Film den Alltag prägt. Wir Menschen haben ständig etwas zu tun. Unser Alltag ist fordernd und anstrengend. Stress als Beziehungskiller ist ein häufiger Grund für Scheidungen und in die Brüche gegangene Beziehungen. Aber der Stress lässt sich kaum vermeiden. Was tut man also, um seine Beziehung zu retten?

Der Alltag

Unser Alltag verhindert oft ein entspanntes Leben. Auch ohne geschäftliche Verpflichtungen haben wir viele Termine und Verpflichtungen. Da müssen Verwandte besucht, Freundschaften gepflegt und Besorgungen erledigt werden. Im Laufe des Tages bleibt also wenig Zeit, zum Durchatmen und wenig Zeit für die Pflege der Beziehung Der Partner, oder die Partnerin ist immer da. Es gibt also keinen Grund, sich hier Zeit zu reservieren. Das ist allerdings falsch. Auch die eigene Beziehung darf nicht einfach nebenbei mitlaufen. Der geliebte Mensch hat mehr Zeit verdient, als die, die übrigbleibt. Gemeinsame Zeit muss also auch geplant und eingehalten werden. Abende und Wochenenden werden reserviert und man nimmt solche Termine genauso wichtig, wie die anderen Verpflichtungen, die man hat.

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Unser Leben läuft im Takt der Zeit. Tagsüber laufen wir dem Geld nach. Der Preis dafür ist oft aber unverhältnismäßig hoch

Geld sparen

Ein weiterer Faktor, der Stress verursacht ist das Geld. Was auch immer wir tun, wir haben zu wenig davon. Also versucht man immer wieder unnötige Investitionen zu vermeiden. Dazu gehören leider auch die Investitionen in die Partnerschaft. Mal eben Blumen mitzubringen, Essen zu gehen, oder einen Kurzurlaub zu planen, kostet Geld. Es bringt aber auch sehr viel. Denn damit setzt man Akzente, die die Beziehung immer wieder anfeuern. Wer, um Kosten zu sparen, lieber Fastfood bestellt, statt essen zugehen und auf Blumen verzichtet, der sollte sich überlegen, was es wert wäre, die Partnerin, oder den Partner zurückzugewinnen. Würde sie, oder er die Beziehung beenden wollen, wäre wahrscheinlich nichts zu teuer. Dieselbe Investitionsbereitschaft muss auch im Alltag da sein. Sie ist wichtig für eine Beziehung. Dabei geht es allerdings nicht unbedingt darum, das teuerste und beste zu kaufen. Kleine Gesten reichen vollständig aus.

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Kleine Gesten sind wichtig um die Beziehung immer wieder anzufeuern. Dazu darf niemals die Zeit und das Geld fehlen

Machen lassen, statt machen

Plant man zusammen ein größeres Projekt, dann ist es selbstverständlich, dass die Partner zusammenarbeiten. Kauft man neue Einrichtungsgegenstände, oder steht ein Umzug ins Haus, dann liegt die Idee nahe, die Partnerin, oder den Partner als Arbeitskraft einzuplanen. Das ist natürlich der Idealfall, aber es ist leider nicht jedermanns Sache, Schränke und Küchenmöbel aufzubauen und nicht jeder Mensch schleppt gerne Umzugskartons. Speziell bei einem Umzug ist die Beauftragung eines Umzugsunternehmens die bessere Wahl. Umzüge sind sehr selten.

Die wenigsten von uns können also den Aufwand einschätzen. Meist unterschätzt man Zeit und Kraft, die notwendig sind. Ein professionelles Umzugsunternehmen hat nicht nur die passenden Hilfsmittel, sondern kann den Aufwand auch korrekt einschätzen. Vom Einpackservice bis zur Möbelmontage kann man alle Arbeitsschritte machen lassen. Das Prinzip lässt sich auf alle Vorhaben umlegen. Besser also machen lassen, als sich selbst und dem Partner die Arbeit zu delegieren. Zeitdruck, fehlende Routine und eine ungewohnte körperliche Belastung sind Stressfaktoren, die man vermeiden muss.

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Lieber gemeinsam und entspannt einen Dienstleister suchen, als tagelang schuften und die Beziehung gefährden

Planung ist wichtig

Ein häufiger Grund für Stress in der Beziehung ist mangelnde Kommunikation. Was auch immer man plant, man sollte es zusammen mit der Partnerin, oder dem Partner planen. Beide Partner müssen hinter dem Projekt stehen. Dazu müssen auch beide Mitspracherecht haben. Es reicht also nicht aus, einen exakten Zeitplan aufzustellen und ihn vorzustellen. Beide Partner brauchen die Möglichkeit sich einzubringen. So wird der Urlaub, der Umzug, der Ausflug, der Kinobesuch, oder die Weihnachtsfeier garantiert ein Erfolg. Ist man sich über den Ablauf einig, ist die Chance hoch, dass es stressfrei über die Bühne geht. Fühlt sich einer der beiden Partner genötigt und steht nicht hinter dem Plan, dann kann das eskalieren. Meist dann, wenn der Plan nicht aufgeht und man ohnehin schon unter Druck steht. Dann wird Stress zum Beziehungskiller.

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Am Ende eines langen Tages kann es vorkommen, dass man niemanden mehr sehen will. Hier muss ein Kompromiss gefunden und umgesetzt werden

Verständnis haben

Im Normalfall arbeiten beide Partner tagsüber. Auch wenn einer der beiden mit der Kinderbetreuung, und der Haushaltsführung beschäftigt ist, verbringen die beiden den Tag ganz unterschiedlich. So kann es passieren, dass die Frau den ganzen Tag alleine und konzentriert an einer Sache arbeitet und der Mann den ganzen Tag mit anderen Menschen sprechen muss. Am Abend haben beide dann ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Die Frau will endlich reden und sich austauschen. Der Mann will einfach nur Ruhe haben. Auch wenn die Unterschiede nicht immer ganz so groß sind, haben beide Partner nach der Arbeit unterschiedliche Bedürfnisse. Das zu verstehen ist ein wichtiger Schritt. Es darf aber nicht bedeuten, dass ein Partner ständig zurückstecken muss.

Darüber sprechen

Hat man das Problem einmal erkannt, muss man darüber sprechen. Es muss ein Weg gefunden werden, wie man die unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut bringt. Das ist im Regelfall nicht möglich. Will der eine Partner endlich eine tiefgründige Unterhaltung mit einem Gleichaltrigen führen und der andere einfach stumm fernsehen, dann lässt sich das nicht vereinbaren. Die Lösung wäre in diesem Fall, dass man sich darauf einigt, abwechselnd auf die beiden Partner einzugehen. Man blockt Zeit, oder den ganzen Abend für den einen Partner und den Rest der Zeit für den anderen. Eine Beziehung ist immer ein Kompromiss. Also muss auch hier jeder Partner hin und wieder nachgeben. Dafür darf sie, oder er aber auch dasselbe erwarten.

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Eine glückliche Beziehung bedeutet, dem anderen etwas zu geben. Setzt sich ein Partner immer durch und muss der andere ständig zurückstecken, dann ist das auf Dauer ein Problem

Kompromissbereit und offen

Stress ist ein Beziehungskiller. Steht man zu zweit unter Stress und gerät sich im Rahmen eines Projekte aneinander, dann ist das eine Form. Gestaltet sich die Kindererziehung schwierig und macht ein Kind Probleme, dann kann auch das Stress auslösen. Nicht zuletzt ist der Stress, den die Partner jeden Tag im Job erleben aber ein bedeutender Faktor. Bringt man Sorgen mit nach Hause, dann spürt der Partner das. Bringen beide den Stress mit, dann kann das zu einem Problem werden. Damit der Stress nicht zum Beziehungskiller wird, muss man möglichst viel miteinander sprechen. Viele Situationen lassen sich ganz leicht entschärfen, indem man hinterfragt, was die Beweggründe sind. Warum reagiert die Partnerin so, wie sie reagiert? Warum weicht der Partner dem Gespräch aus?

Zusammenspiel

Eine Beziehung zu führen ist nicht einfach. Es bedeutet, in jedem Fall auch Kompromisse einzugehen. Damit die Kompromisse aber auch wirklich funktionieren und am Ende nicht beide Partner den Eindruck haben, sie hätten nachgegeben, ist die Kommunikation das Wichtigste. Die Kunst ist es tatsächlich den Weg zu finden, der für beide in Ordnung ist. Auch wenn man keine Möglichkeit findet, beide gleichermaßen zufriedenzustellen, gibt es einen Weg. In so einem Fall kann man es ganz einfach abwechselnd den beiden recht machen. Wichtig ist, dass jeder auf seine Kosten kommt. Hin und wieder die eigenen Bedürfnisse hintanzustellen und etwas für den Partner zu tun, ist die Beziehungsarbeit, die für jede funktionierende Partnerschaft unumgänglich ist. So wird Stress nicht zum Beziehungskiller, sondern zu einer Gelegenheit, seine Liebe unter Beweis zu stellen und eine glückliche Beziehung zu führen.

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